Bemerkenswert

Geh doch mal nach draußen!

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?
Geh doch mal raus! Wie oft haben wir als Kinder diesen Satz gehört?
Oft!

Wie oft haben wir als Kinder diesen Satz gehört, wenn wir mal wieder den ganzen Tag in der Bude vor dem Computer gesessen haben. 

Auch ich habe das als Kind häufiger zu hören bekommen, wenn ich vor meinem C64 saß, für die jüngeren unter Euch, das war einer der ersten Heimcomputer.^^

Heute sieht die Welt für mich ganz anders aus, ich will raus, ich will mich bewegen. Wenn ich den Tag mit Arbeit verbracht habe, bin ich froh, wenn ich abends noch eine Runde spazieren gehen kann, ein bisschen die frische Luft genieße und einfach die Natur beobachte. 

Ich habe den Vorteil am Stadtrand, einer der grünsten Großstädte zu leben, in Hannover. Auch haben wir einen schönen überdachten Balkon, so dass ich sogar ein bisschen im Freien sitzen kann, wenn das Wetter nicht so schön ist. Obwohl, wie heißt es doch in dem Sprichwort so schön: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!

Nun gut, die Natur ist eine Leidenschaft und genau um diese Leidenschaft soll es in diesem Blog gehen. Ich möchte Euch mitnehmen auf meine Entdeckungsreisen, meine Spaziergänge und Ausflüge in die Natur. Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzukommen.

Also viel Spaß dabei und bleibt neugierig…

… Euer Olaf

Erster Advent im Schnee

Da wacht man morgens auf und wundert sich über das Licht, irgendwie ist es anders heute morgen. Ich drehe mich trotz der Gedanken noch mal um und schlafe noch ein wenig weiter.

Als ich wohl so eine Stunde später wieder aufwache steh ich auf. Der Wecker sagt halb neun. Ich gehe zum Fenster und mache die Rollos hoch und erblicke weiß.

Wau, es hat geschneit. Schön und der Schnee bleibt auch noch liegen. Freuestrahlend tabse ich durch die Wohnung. Ich mache Musik an, Weihnachtsmusik liegt im CD Spieler, und schaue ersteinmal durch alle Fenster nach draußen.

Wie schön die Welt doch ist, weiß gepudert. Kein Schmutz, kein Lärm. Ich liebe solche Morgende, auch wenn es bedeutet, dass ich gleich Schnee schieben muss.

Doch was solls, raus und die frische Luft genießen und danach schmeckt das Frühstück bestimmt doppelt so gut.

Ich wünsche Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit. Genießt es, tankt Ruhe und bleibt neugierig…

Olaf

Hochbeet im günstigen Eigenbau

Wir haben uns in diesem Jahr zwei Hochbeete gebaut, die Bauanleitungen gibt’s hier.😉

Draußen ist es schön, wie ich gerne sage und damit es auch noch schöner und auch ein bisschen einfacher wird, hab ich mir zwei Hochbeete gebaut, aus alten Paletten.

Zum Haus meiner Schwiegereltern gehört ein großer, manchmal verwinkelter Garten und da wir eh alle gerne frisches Gemüse essen, dachte ich wir legen ein paar Hochbeete an. Die Preise und Qualitäten für solche Beete schwanken ja von billig und schlecht bis gut aber wahnsinnig teuer, also hab ich einfach selbst welche gebaut.

Die Größe dieser Beete ist zwar mit 1,20m x 1,20m recht klein, aber mit zwei Stück hat man doch schon ein bisschen was zum ernten.

Angefangen hab ich damit alte Paletten teilweise auseinanderzunehmen.

Ich habe die unteren Längsbalken entfernt und die obere Platte zusammen gelassen.

Anschließend hab ich das ganze auf eine Höhe von 60cm gekürzt, wobei ich ein wenig von den unter abstehenden Balken behalten habe.

Anschließend hab ich die Lücken mit dem zurechtgesägten, übrigen Restholz gefüllt um eine „relativ geschlossene“ Seitenwänden zu erhalten.

Damit uns die Bretter nicht im ersten Jahr gleich verrotten, gab’s ein bisschen Holzschutzfarbe drauf. In unserem Falle in Schwedenrot!

Der Zusammenbau schließlich war recht einfach. Man hebt die Grassoden in der Größe des Beetes aus, aber bitte Beiseite legen, die werden noch gebraucht, anschließend stellt man die Wände auf und schraubt diese, mit Hilfe von einfachen Winkeln, zusammen.

Anschließend wurde die Folie von innen angetackert, hier reicht die stabile Version der Abdeckplane aus dem Baumarkt. Aber bitte den Boden freilassen, das Wasser soll ja abfließen können.

Als Grundlage der Füllung eines solchen Beetes einfach Äste und Gehölz einfüllen, so dass etwa ein Viertel oder Fünftel gefüllt ist. Darüber kommen die Grassoden, die wir ausgestochen hatten, allerdings mit der Grasseite nach unten. Anschließend kann man das Beet mit Kompost und Erde auffüllen, wobei ich mir die Erde vom Wertstoffhof geholt habe. Da es bei uns in Hannover eben diese Komposterde, für Selbstabholer, völlig kostenlos gibt.

Nun sollte das Beet noch ein paar Tage ruhen und sich setzten, dann kann es bepflanzt werden.

Wir hatten dieses Jahr richtig gute Erfolge, aber auch den einen oder anderen Misserfolg. Die Beete waren richtig voll, und es gab einiges zu ernten, teilweise für uns und teilweise für die Natur, denn der Kohl wahr voll mit Larven. Naja Zumindest haben wir nächstes Jahr reichlich Svhmetterlinge. 😉

Nächstes Jahr gibt es definitiv einen Beetplan, mal sehen, was wir dannalles ernten können.

Bleibt neugierig…

Und viel Spaß beim selber bauen…

Olaf.

Die neue Umgebung – neue Wege gehen

Die neue Umgebung entdecken, neue Wege finden, neue Stellen an denen es schön ist. So ein Umzug hat auch Vorteile.

So der Umzug ist beendet und mittlerweile sind auch die letzten Kisten ausgepackt, Zeit die neue Umgebung zu erkunden.

Obwohl wir nur 3-4 km von einen Ort in den nächsten gezogen sind, sucht man sich doch gleich neue Wege, neue Stellen an denen Beeren oder andere Früchte wachsen und neue Plätze zum Verweilen.ein bis zwei Häuserreihen hinter uns liegt gleich die Feldmark, schön gelegen mit Wegen und kleinen Wäldchen und Feldinseln dazwischen. Auch liegt hier das Mausoleum des Hannoveraner Grafen Carl von Alten. Eine Ruine, die vom einem Verein in Schuss gehalten wird und sehr idyllisch zwischen den Bäumen steht. (Leider hab ich kein Foto gemacht, daher hier ein Link) 😉Schön ist es hier, gerade wenn sich jetzt im Herbst die Blätter verfärben und langsam fallen. Vereinzelt findet man aber doch noch die eine oder andere robuste Blüte in den Gärten und auf den kleinen Grasflächen.Ach ja, ich denke wir werden uns wohl fühlen in der neuen Umgebung. Nette Menschen haben wir schon getroffen und den einen oder anderen Vierbeiner sucht es wir wieder spannend das neue zu entdecken und altes wiederzufinden.Darum bleibt neugierig…

Wo auch immer mich meine Wege hinführen…

Die letzten Flohmärkte des Jahres.

Es ist noch Flohmarktzeit, ab auf den Findelhof

Sonntag 17.September 2017 es ist wieder Findelhofzeit. Morgens um 4:00h aus dem Bett, ein kurzes Frühstück und danngehts gegen fünf los. 

Auf diesem Flohmarkt muss man früh da sein! Auch wenn es noch dunkel ist.^^

Um halb sechs sind wir in Bockelskamp, einem kleinen Örtchen zwischen Celle und Wienhausen. Auf einem alten Gehöft, dem Findelhof, gibt es acht mal im Jahr einen wirklich schönen Flohmarkt. Es beginnt schon am Eingang, ein kleiner alter Jahmarktswagen mit Süßigkeiten, die ersten Stände im Innenhof. Alte Sachen, kein Plunder oder gar Neuwaren, nein es ist ein richtiger Trödel- und Antikmarkt. Hinter dem Hof geht es weiter, unter den Eichen, weitere Stände, Antiquitätenhändler aus Holland, Deutschland und Waren aus Frankreich. Schön und manchmalauch etwas teurer. Möbel, Porzelan und Silber, aber auch altes Spielzeug und Holz, eigentlich für jeden was dabei.

Und dann gibt’s noch die Streuobstwiese, alte Apfelbäume, ein großes Kürbisbeet und weitere tolle Stände. Hier stehen auch wir, nicht immer, aber wir versuchen es immer einzuplanen. 

Auch wenn es noch sehr früh und dunkel ist, man findet doch immer die vertrauten Gesichter, man begrüßt und umarmt sich, man plaudert kurz, guckt beim auspacken, was die anderen haben und macht schon die ersten Geschäfte vor Sonnenaufgang.

Wir freuen uns immer auf diesen Markt, wir haben hier auch Freunde gefunden, Menschen mit denen man, irgendwie immer hier steht. Man tauscht sich aus, man kennt sich eben und zu jedem schönen Stück wird auch noch eine Geschichte mitgeliefert. 

Um kurz vor acht steht der Stand, mittlerweile auch im hellen und das erste Schmalzbrot wird gegessen. – echt lecker –

Hier gibt’s auch kulinarisch ne Menge. Neben den besagten Schmalzbroten gibt’s belegte Brötchen, Bratwurst, Gemüsesuppe und Würstchen mit Kartoffelsalat. Nachmittags dann auch Kuchen, doch den haben wir meist selber mit. Irgendeiner der „Gang“ backt immer einen. Dazu Tee oder Kaffee, heute mal eine Flasche Sekt. Eigentlich immer gut versorgt.

Auch mit den Kunden und Besuchern kommt man gut ins Gespräch, man plauscht übers Wetter, über die Ware, oder auch mal ganz privat. Stammkunden, neue, junge und alte, ein bunt gemischtes Publikum. Es hat wieder Spaß gemacht und beim einpacken waren es auch wieder ein paar Kartons weniger. Bis zum nächsten mal Findelhof, ich komme wieder.😉

Hannover Tiergarten, mein Ort zum Denken!

Hannover Dein Tiergarten, Danke für viele schöne Stunden.

„Wenn ich einmal traurig bin trink ich einen Korn, wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn.“ (Heinz Erhard)

Bei mir ist das ein bisschen anders. Immer wenn ich traurig bin, oder nachdenken muss gehe ich in den Tiergarten in Hannover. Im Gegensatz zum Zoo, ist der Tiergarten sehr natürlich. Er ist ein eingezäunter Teil der Eilenriede, des 640ha großen Stadtwaldes von Hannovers, und eigentlich ein großes Freigehege.Schön ist es hier und ruhig, entspannend und natürlich. Die ersten Schritte fallen immer etwas schwer, aber dann kommt man in einen angenehmen Tritt und der Kopf wird frei, so sagte es zumindest meine liebe Frau gestern und sie hat recht. 

Meist nutzen wir den Eingang am Leonardohotel, hier gibt’s auch einen Parkplatz und der kurze Weg zum Tor ist schnell gemacht. Dann geht’s links herum, vorbei an der Hühner- und Fasanenvoliere den Weg entlang bis zum Wildschweingehege. Auf dem Weg aber immer die Aufen offen halten, denn das sonst so scheue Dammwild liegt gerne auf den Wiesen unter den Bäumen und genießt den Tag, im Wissen, dass die komischen Zweibeiner Ihnen eh nix tun.Bei den Wildschweinen geht’s immer gesellig zu. Neben den alten Tieren gibt’s meist auch ein paar Frischlinge, die neugierig alles Umgraben und durch die Gegend tollen. Mittlerweile sind aus den Frischlingen schon Jungschweine geworden, die Striche sind weg, aber trotzdem sind sie noch recht verspielt und um einiges kleiner als die Elterntiere.Wenn man diesen unbeschwerten Tieren so  über den Zaun zusieht, merkt man schnell wie schön die Natur ist und wie unwichtig doch viele Gedanken im Kopf sein können. Einfach frei denken, ohne dass einem der kleine Teufel was ins Ohr seuselt, ohne dass  einem irgendwer sagt was richtig ist und was man haben muss. Einfach mal die Seele baumeln lassen und nicht an den Alltag denken. 

Irgendwie schafft der Tiergarten das immer bei mir. Irgendwie erdet es mich jedesmal wenn wir dort hin fahren und irgendwie zeigt er mir auch immer was wichtig ist im Leben.Ich habe hier schon so viele Entscheidungen getroffen und keine davon haben wir bereut. 😉

Ich genieße es immer hier, auch wenn mal nichts im Kopf rumspukt und ich einfach nur Ausspannen möchte.

Guckt ihn Euch mal an, wenn Ihr in der Gegend seid und schaut Euch um. 

Bleibt vor allem neugierig…

Euer Olaf

Auf der Suche nach intelligentem Leben in der Stadt!

Gibt es intelligentes Leben in der Stadt?
Ja! Mann kann sie nicht suchen, aber finden.

Wie schrieb heute ein Freund bei Facebook, auf der Suche nach intelligentem Leben in der Stadt. 

Ja, das kann ich unterstreichen!

Ich bin beruflich in Düsseldorf, Übernachtungstour. Abends im Hotel vor der Glotze sitzen ist doof, also einen kleinen Spatziergang machen und ne Kleinigkeit essen. Jetzt sitze ich hier in der Düsseldorfer Altstadt bei 33 Grad und warte auf meine Lasagne. Der Laden scheint gut zu sein, zumindest ist er voll. Naja, fast alle Läden sind das heute Abend. Hier geht man noch aus, oder sind das alles Touristen? So mitten in der Woche? Keine Ahnung, auch wenn man viele Sprachen hört ist das ja nix besonderes, wir leben in einem Multikultiland, viele Sprachen, viele Hautfarben, viele unterschiedliche Menschen! Eigentlich mag ich das, aber heute sind alle ein bisschen komisch! Liegts am Wetter, an der rheinischen Mentalität oder Liegt es an mir?

Gerade war ich kurz am Rhein, ein toller Blick, viele kleine und große Gastronomieobjete, ich nenne das mal so. Die Läden waren voll, aber mir war das Essen da ein wenig zu chicimicki. Also zurück in die Altstadt. Durch die Menschenmengen, teilweise aggressiv, teilweise in Feierlaune und manche wahrnehmungslos. Vorbei an Steak- und Brauhäusern, Asia Imbissen, Würstchenbuden und Irish Pubs. Bei einem der letzteren fand ich sogar Intelligenz, lustige, aber zumindest Intelligenz!Vorbei an Menschenmengen zu einem Italienischen Pizzabäcker, hier kann man draußen sitzen und es ist sogar noch ein Tisch frei. Jetzt sitze ich hier und schau mir die Vorbeigehenden an. Da sieht man so einiges, von Pärchen, die einen gemütlichen Abend verbringen wollen, über die Aufgedonnerten, die heute Abend noch auf ein Date hoffen, bis hin zu den Touristen, die alles und jeden fotografieren wollen. Intelligenz? Sicherlich, aber nicht bei allen. Dann fragt jemand, mehr mit Gesten den mit Worten, ob er sich dazusetzten darf. Ich bejahe, ist ja frei. Der Mann ist Ialiener, kaum Deutsch und sein Englisch ist ähnlich schlecht wie meins,^^ Messegast in Düsseldorf. Wir kommen trotz anfänglicher Sprachschwierigkeiten ins Gespräch, ein nettes Gespräch, über Deutschland, Italien, über Europa und über die Menschen, die durch die Straßen der Altstadt laufen. Kein Lästern, aber ein Amüsieren. Über Frauen, die mit Ihren, teilweise viel zu hohen Schuhen nicht laufen können, über Männer, die in zu engen Anzügen den Bauch einziehen, sobald eine Frau vorbei kommt und die, die schon zuviel des Guten hatten und sich gegenseitig stützen müssen. Und da zeigt es sich wieder: es gibt intelligentes Leben in der Stadt, man kann es ich suchen, man findet es aber trotzdem, 😉  man muss nur offen durch die Welt gehen und andere werden genauso offen auf einen zukommen.

Jetzt kommt mein Essen, lecker.

Bleibt neugierig…

Euer Olaf

Blinder Passagier 

Da hab ich mich heute ganz schön erschrocken, da kam ich von einem Veranstaltungsaufbau wieder zu meinem Auto, denke nicht weiter, starte den Motor und hab mich echt erschrocken, als da so ein kleiner Dolmer auf meinem Scheibenwischer sitzt.Der kleine Nestflüchter ließ sich auch nicht davon abbringen mein Auto zu verlassen, gefiel ihm wohl auf der warmen Windschutzscheibe. Ich könnte Ihn dann aber, mit Hilfe meiner Parkscheibe, vom Auto heben und auf die angrenzende Parkmauer setzten. 😉

Das Taubenküken stolzierte dann, anscheinend etwas beleidigt ob der verwehrten angenehmen Sitzgelegenheit, von dannen. Alles gute dem kleinen, ich denke er wird andere schöne Plätze zum Sitzen finden.^^